Donnerstag, 28. februar 2008
Auch wenn unsere kleinen japanischen Freunde meistens sehr gesittet und hoeflich sind, haben sie ganz offensichtlich doch eine grosse Leidenschaft: das
Gluecksspiel an Automaten!
Wie ihr auf einigen von unseren Fotos erkennen koennt, sitzen Sie alle in Reih und Glied vor den blinkenden und vor allem ohrenbetaeubend lauten Automaten und werfen Unmengen von kleinen silbernen
Kugeln rein. Was sie da spielen und wie das Ganze funktioniert - Wir tappen da echt im Dunkeln!
Heute -es ist jetzt grade 7 Uhr- fahren wir nach Nikko, was etwa 150 Kilometer von Tokyo entfernt ist. Der kleine Ort liegt in den Bergen eines Nationalparks und soll wohl sehr huebsch sein und
viele Tempel haben, mal sehen wie es wird!
@ Tini
Ich hoffe bei deiner Englisch-Klausur ist alles super gelaufen! Und jetzt schon mal viel Glueck fuer die naechsten Klausuren... ;-)
von Sara&Marcel
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Dienstag, 26. februar 2008
Ja, so sieht es hier ueberall auf den Schildern, den Speisekarten und Zeitschriften aus. Meistens findet man sich trotzdem zurecht, wenn man das japanische
Strassensystem erst mal durchblickt hat. Aber die Speisekarte nicht lesen zu koennen ist wirklich nicht gerade angenehm.
Aufgrund dieses Problems hatte ich gestern auch ploetzlich eine Suppe mit allen erdenklichen Sachen aus dem Meer vor mir -Muscheln, Krake.... und was weiss ich nicht alles- und das war nur ein paar
Loeffel auszuhalten...
Heute morgen waren wir auf Tokios Fischmarkt - wirklich ein Erlebnis fuer sich! Das Ganze ist riesig und die Auswahl an Getier aus dem Meer ist fuer
Japaner wahrascheinlich goettlich. Fuer uns eher ekelerregend. Neben tausenden von Thunfischen, die je mindestens einen Meter lang waren, gab es Krabben
und Krebse in allen Formen und Groessen, Kraken, Oktopusse aus denen so
eine Art Hackball gemacht wird, Meerefruechte, Muscheln, Fischgedaerme und ganze Fische von wohl so ziemlich jeder Art. Die Tiere liegen entweder noch halb lebendig in flachen Becken, gefrostet oder getrocknet auf Paletten in engen, nassen Gaengen
durch die sich Haendler, Kaeufer, Arbeiter und Touristen draengen. Zwischendurch wird man von motorisierten Paletten fast umgefahren. Ein einziges Chaos also!
Nach dem "Spaziergang " ueber den Fischmarkt waren wir mit den Leuten aus der Herberge in einem Strassenlokal und haben -sehr passend- rohen Thunfisch, Thunfisch gefettet oder so und Kaviar
gegessen, den es hier an jeder Ecke gibt. Rohen Fisch um 7 Uhr morgens; ich weiss auch nicht, was wir uns dabei gedacht haben... :) Sehenswert ist der Markt allemal!
Hinterher waren wir noch in Shibuya, einem hippen Stadtteil, und haben nach etwas normalem zu essen gesucht. Es hat zwar gedauert, aber wir wurden fuendig und haben uns Burger mit Ei und Baked
Potatoes reingedrueckt. Hmmm, lecker!
Was gibts noch so zu berichten? Die Japaner sind ein lustiges Voelkchen, die ueberall rumwuseln und sehr gepflegt und herausgeputzt sind. In der U-Bahn
koennte man ohne weiteres Suchen eine Modenschau veranstalten!
Was uns schon im Flugzeug aufgefallen ist, sind die vielen Menschen, die mit einem Mundschutz rumlaufen. Jeder zehnte Japaner hat so ein
weisses Ding vor Mund und Nase. Unser erste Gedanke war eine Epedemie oder so, aber wie sich herausgestellt hat, traegt hier jeder so etwas, der erkaeltet ist. Reine Hoeflichkeit um die Anderen
bloss nicht anzustecken - Die japanische Hoeflichkeit ist wirklich sprichwoertlich.
Als wir heute den Burgershop verlassen haben wurden wir beispielsweise mit vielen Verbeugungen, Winken und guten Wuenschen verabschiedet - in Deutschland
unvorstellbar!
Bis bald und Sayonara
von Sara&Marcel
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Freitag, 22. februar 2008
Heute ist der langersehnte Tag tatsächlich gekommen und wir machen uns auf die Socken! Die Rucksäche stehen gepackt im Flur und sind gar nicht mal so
schwer, wie wir befürchtet hatten. Ab heute werden wir uns dann sporadisch aus Internet-Cafés melden.
Also euch einen schönen Frühling hier in Deutschland und bis in drei Monaten! JUHU!
von Sara&Marcel
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