Mittwoch, 7. mai 2008
Auch wenn es schoen war hier, wir freuen uns auf Kalifornien! Zwei Monate reichen dann doch fuer Neuseeland... Fuer euch gibts jetzt auf der Seite www.ishots.cc/sirjockel08 nochmal viele Fotos von unseren letzten Wochen auf der Nordinsel.

Leider ist es in San Francisco recht kuehl. Na ja, wir wollen uns eh erstmal mit neuer Kleidung eindecken, von daher ist's egal... Erstmal wollen wir in den dicken Flieger, denn da gibt's viele tolle Filme, lecker Essen und Wein en masse... JUHU! Drueckt uns die Daumen fuer nen Fensterplatz und lasst euch die schoene Sonne (bei euch ist das Wetter um einiges besser, als bei uns!) auf den Pelz scheinen  :)


von Sara&Marcel
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Freitag, 18. april 2008
Leider kommt der Blog in letzter Zeit etwas kurz, aber man will seine Zeit halt meistens nicht im Internet-Cafe verbringen... :)

Wir sind momentan in Taupo, einer ziemlich netten Touristen-Stadt im Herzen der Nordinsel. Zum Glueck hatte der Wetter-Gott doch nochmal Mitleid mit uns und hat die Regenguesse der letzten Tage gestoppt... Gestern haben wir mit Ralph, einem Englaender, der uns netterweise momentan in seinem Auto mitnimmt, einen Bungy Sprung gewagt. Marcel fands eher "langweilig", mir sitzt der Schock (aber vor allem der Spass) immer noch in den Knochen.

Die Tage vor Taupo haben wir in Raglan verbracht, einem wunderschoenen Surfer-Dorf an der Westkueste. Trotz nicht allzu guten Wetters hat Marcel das Surfen und ich das Kayak-Fahren genossen. Das Hostel dort war auch mit Abstand das coolste von den bislang besuchten. Eine eigene Sauna, direkt am Meer und Kajaks umsonst: Das ist schon was!

Heute gehts dann auch schon mit Ralph weiter nach Rotorua, wo wir die "heissen Champagne Pools" ansehen werden und dann.. naja mal sehen. Momentan spielen wir noch mit dem Gedanken fuer ne Woche nach Tonga zu fliegen, weil's so guenstig ist, aber auch das wissen wir noch nicht so genau.

Also schoene Gruesse an euch alle und vielleicht kommen bald die Bungy-Videos ins Netz!

von Sara&Marcel
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Donnerstag, 3. april 2008
So, jetzt sind wir wieder am Ausgangspunkt unserer Erkundung der Suedinsel angekommen: Christchurch. Obwohl wir erst Montag Richtung Auckland fliegen, wollten wir uns ein paar Tage mehr Zeit lassen, da wir ja noch das (inzwischen sehr lieb gewonnene) Auto verkaufen muessen. Dazu spaeter mehr.

Seitdem wir aus dem schoenen Queenstown losgefahren sind, ist mal wieder ziemlich viel passiert. Unsere erste Station waren die "Backcountry Saddles", von wo aus wir einen Western-Ausritt unternommen haben. Es war zwar recht nett aber fuer uns beide etwas zu lahm... na ja, die naechste Aktivitaet war dafuer umso cooler und zwar im warsten Sinne des Wortes: Eine Gletscher-Wanderung!

Da sie hier in Neuseeland naturmaessig ja so ziemlich alles haben, gibt es hier natuerlich auch Gletscher. Den groessten (Franz-Josef) kann man mit einem Guide beklettern, was unglaublich Spass macht. Zwei Stunden haben wir auf dem Eis verbracht und uns alles moegliche darueber gelernt, zum Beispiel, dass die neuseelaendischen Gletscher im Gegensatz zu den europaeischen weiter wachsen, je waermer es wird. Liegt an dem vielen Regen, den sie in der Gegend haben. London hat in einem schlechten Jahr etwa 0.9 Meter Regenfall, an der neuseelaendischen West Coast sind es etwa 10 Meter! Wir hatten das Glueck die West Coast ohne nass zu werden verlassen zu koennen. Ein weiterer Zwischenstopp war uebrigens noch die Puzzling World in Wanaka, wo wir einige lustige Fotos gemacht haben!

Weiter ging es an der Kueste (an der es schon wieder von Sandfliegen wimmelte...) Richtung Greymouth und Westport, wo wir endlich mal wieder in einem Hostel schlafen wollten. Doch dazu sollte es wegen haesslicher Herbergen (da schlaeft man wirklich lieber im Auto) und ueberteuerter Preise irgendwie nicht kommen. Inzwischen sind es zwei Wochen, die wir entweder im Auto oder im Zelt fuer lau geschlafen haben.

Unsere naechste Station war der Buller Gorge, in dem wir unsere lang ersehnte Wasseraktivitaet machen konnten: River Rafting. War wirklich lustig, vor allem der Seebaer-Guide und das BBQ hinterher war ein lang ersehnter Luxus :) Vom Buller Gorge ging's Richtung Norden nach Nelson, dass uns als wirklich schoene Stadt angekuendigt wurde, uns aber etwas enttaeuscht hat. Es war eher wie jede andere Stadt hier in Neuseeland, neu aber ohne Charme.

Wir haben uns dann trotz bewoelktem Wetter und angekuendigtem Regen einen Ausflug in den Abel Tasman Park gegoennt. Statt des Drei-Tages-Tracks sind wir mit einem Wassertaxi mitten in den Park gefahren und haben dann die angeblich schoensten Kilometer des Tracks erwandert. War ganz anders als der Kepler Track, aber auch richtig cool mit den schoenen Sandstraenden und dem sagenhaft tuerkisen Meer.

Unser naechster Stopp, die Marlborough Sounds haben uns allerdigns noch etwas mehr beeindruckt. Vor allem da es dort einmal NICHT von Touristen wimmelte, konnten wir die Ruhe und Schoenheit der Fjorde einmal ganz fuer uns geniessen. Die Hafenstadt Picton am Rande der Marborough Sounds war wohl auch die schoenste, die wir hier in Neuseeland gesehen haben.

Nach Picton haben wir nicht mehr viel erwaehnenswertes gesehen, vielleicht noch Kaikoura, der Ort der fuer Dolphin und Whale Watching bekannt ist. Eigentlich wollten wir uns auch so eine Tour antun, haben es dann wegen Geld doch gelassen. Da wir an der West  Coast immer wieder wilde Delphine gesehen haben, muessen wir nicht extra 100 Dollar ausgeben.

Uebrigens an Heiner und Silvia: Ich weiss nicht, was mit Marcels Essgewohnheiten los ist, aber gestern hat er sich neben einer Pizza und einem Sugar Bun 2 Liter Eis zum Fruehstueck gekauft und fast komplett verdreuckt. Muss ich mir Sorgen machen???

Unser Auto hat heute uebrigens den neuseelaendischen TUEV nicht bestanden, was uns vor ein mittelgrosses Problem gestellt hat. Verkaufen an andere Traveller fiel damit erstmal aus und die Reperaturen (neue Windschutzscheibe, neue Reifen vorne und neue Bremsbelaege) wuerden etwa 280 Euro kosten, was uns zu viel und zu riskant ist. Also werden wir es an einen netten Mechaniker fuer 300 Dollar verkaufen und kommen damit immer noch recht guenstig weg.

Bis dann und lasst es euch gut gehen (wie sieht's mitm Fruehling aus?) Marcel & Sara
von Sara&Marcel
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Samstag, 22. märz 2008

So, hab nun den Schwung hinter mir, hat so Spass gemacht, musste gleich nochmal schwingen.

Als kleinen Schock gibts auch das zugehoerige Video bei youtube zu finden, vorlaeufig unter folgendem Link:

http://www.youtube.com/v/iUKBhSra048

Viel Spass damit :D und Gruss

von Sara&Marcel
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Mittwoch, 19. märz 2008
Moin Moin aus Queenstown! Hier gibt es endlich mal wieder ein Internetcafe, das einem nicht ganz so das Geld aus der Tasche zieht, also hier mal wieder ein laengerer Bericht.

Nachdem wir Invercargill verlassen haben, sind wir Richtung Norden ins Fjordland geduest (mit 80 Sachen!!!). Unser erster Schlafplatz hat sich eher zufaellig ergeben, als wir in eine kleine Nebenstrasse an einer historischen Bruecke abgebogen sind und einen kostenlosen Campingplatz entdeckt haben. Kostenlos? Nichts wie hin! Der Abend war auch recht lustig, da wir die Gesellschaft von drei Hollaendern und drei Suedafrikanern am Lagerfeuer geniessen durften. (Uebrigens machen auch Suedafrikaner Urlaub an der Ostsee und kennen unser schoenes Kiel!)

manapuri.jpgAm naechsten Tag ging es weiter nach Norden ins kleine Manapouri, wo wir die Bekanntschaft von sehr kleinen Biestern gemacht haben, die man so schnell nicht vergessen kann (es juckt!). Die Viecher heissen Sandfliegen und sind klein und sehen wirklich harmlos aus: Doch der Schein truegt! Bei Manapouri gibt es wunderschoene Seen zwischen den Bergen, die zum Baden einladen, was wir auch gleich gemacht haben. Die kleinen Sandfliegen haben uns umkreist und wir ahnten nichts Boeses, bis man die Stiche gemerkt hat. Inzwischen ist jeder von uns mit ueber 50 roten juckenden, nervenden Stellen uebersaeht. Die Fliegen sind wirklich nerviger und duemmer als Muecken, da sie nicht wegfiegen, wenn man nach ihnen schlaegt und sie in den Fjordlands in riesigen Schwaermen vorkommen.

KeplerTrack.jpg Der naechste Ort, den wir besucht haben war Te Anau, ebenfalls in den Fjordlands, ebenfalls an einem grossen See, ebenfalls SEHR viele Plage(-fliegen)geister. Dort haben wir den dreitaegigen Kepler-Track gebucht, der unsere erste richtige Wanderung mit Trekking-Rucksack werden sollte. Gesagt, getan: Den ersten Tag ging es 800 Meter steil nach oben (mit 15 Kilo auf dem Ruecken) ueber die Baumgrenze, von wo wir spektakulaere Blicke auf die Landschaft werfen konnten. Die Muehe war das allemal wert! Die erste Nacht haben wir in einer Huette verbracht, von der aus man die Fjorde des Lake Te Anau betrachten konnte, wirlich schoen.

Der naechste Tag des Treks war genauso anstrengend wie der erste, da er durch die alpinen Gebiete gefuehrt hat und es staendig bergauf und
bergab ging. Doch die Strapazen einmalkep_2868.JPG weggelassen, hatten wir wunderschoenes und warmes Sommerwetter und die schoensten Ausblicke die man  sich vorstellen kann. Am Ende des Tages ging es wieder 1000 Meter im Zick Zack Kurs hinab und zurueck zu dem wohl groessten Sandfliegen Schwarm, den wir hier ueberhaupt gesehen haben.... so muss ein schoener Tag enden :) Der letzte Wandertag verlief zwar nur auf fast flacher Ebene durch Waelder und Moore, war aber aufgrund der 22 Kilometer die wir in sechs Stunden zuruecklegen mussten genauso anstrengend wie die vorigen.

Nach dem Kepler Track mussten wir unsere Knochen und Muskeln erstmal wieder erholen und haben ein Touri- und Autotag in Milford Sound eingelegt. Der Ort ist wundervoll, wie alles hier im Fjordland, aber touristisch so ueberlaufen das es eigentlich keinen Spass mehr macht. Ein Reisebuss nach dem anderem mit dem alle angekarrt werden... Obwohl in dem kleinen Ort nur 200 Einwohner leben, sieht der Parkplatz aus wie der eines internationalen Flughafens. Also sind wir auch nicht lange geblieben, sondern weiter nach Queenstown gefahren, wo wir uns heute nach etwa 1 1/2 Wochen das erste mal wieder eine Jugendherberge (vorher Auto&Zelt) und nach sieben Tagen (ja, wir haben uns auch schon etwas ecklig gefuehlt) eine Dusche goennen. Heute abend ist dann auch mal etwas 2 fuer 1 Party angesagt!

Das Wetter hat sich uerbigens dramatisch verbessert, heute war mit 28 Grad der waermste Tag, aber schon die ganze letzte Woche konnte man sich bei schoenstem Sommerwetter sonnen.

Die Plaene fuer die naechsten Tage sind sehr offen, aber wir haben beide ein paar Sachen geplant. Marcel: Bungee-Jumping, Sara: Westernreiten, Beide: Entspannen im relaxten Queenstown :) Unser kleines, aber gut laufendes Auto, wird uns dann irgendwann weiter Richtung Norden bringen, wo wir uns die grossen Gletscher und den Abel Tasman Nationalpark ansehen wollen.

Also bis bald und lasst es euch gut gehen!

von Sara&Marcel
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